Logopädie & Ergotherapie in Kaarst

Logopädie & Ergotherapie in Kaarst

Logopädie & Ergotherapie in Kaarst

Logopädie & Ergotherapie in Kaarst

Marburger Konzentrationstraining

Marburger Konzentrationstraining

Sprachförderung für Kinder

Sprachförderung für Kinder

Professionelles Stimmtraining

Professionelles Stimmtraining

Herzlich willkommen bei der Praxis für Logopädie & Ergotherapie Waldschmidt UG.

Öffnunsgzeiten: Montag bis Freitag: 8.00 - 18.00 Uhr | Samstag: nach Vereinbarung. | Telefonnumer: +49 2131 767900

Über uns

Erfahren Sie mehr über unsere Praxis-Philosophie.

 

Philosophie


 

Team

An dieser Stelle möchten wir Ihnen gerne unser Praxis Waldschmidt Team vorstellen.


Ergotherapie

Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken. Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen. (DVE 08/2007)

Leistungen

Wir behandeln in unseren Praxisräumen in Kaarst, führen Hausbesuche/ häusliche Beratungen durch und sind in Integrativen Kindergärten, Schulen und in Seniorenheimen in der Umgebung im Einsatz.

Ausführliche Diagnostik und Befundung werden mit Hilfe standardisierter Tests durchgeführt.  Während der Therapie bieten wir ausführliche Eltern- und Angehörigenberatung an.

Pädiatrie

Die Behandlung von Kindern (Pädiatrie) umfasst:

Behandlungsziele sind unter anderem:
  • Verbesserung der Bewegungsabläufe, der Tonusregulation und der Koordination
  • Verbesserung der Sinneswahrnehmung und der Wahrnehmungsverarbeitung
  • Verbesserung der Konzentration und Ausdauer, sowie kognitiver Leistungen
  • Stärkung der Motivation und Neugierde
  • Verbesserung des Verhaltens
  • Integration in Familie und Umwelt inkl. der intensiven Auseinandersetzung mit der Umwelt und der Kompensation bleibender Defizite
  • Größtmögliche Selbständigkeit im Alltag, in der Schule und im weiteren Umfeld
Behandlungsmaßnahmen:
  • Sensorische Integrationstherapie
  • Grobmotorische Förderung
  • Feinmotorische Förderung
  • Verhaltenstraining
  • Konzentrationstraining einzeln oder in der Gruppe (Marburger)
  • Elterntraining

Neurologie

Zielgruppe:

Hier werden vor allem Erkrankungen des Zentralen Nervensystems behandelt, zum Beispiel:

  • Schlaganfall
  • Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Multiple Sklerose
  • Parkinson-Syndrom
  • Querschnittslähmungen
Behandlungsziele:
  • Optimale Verbesserung der Störung und Herstellung des vor der Erkrankung bekannten Zustandes
  • Hemmung und Abbau krankhafter Haltungs- und Bewegungsmuster, sowie Erlernen und Üben normaler Bewegungen
  • Verbesserung der Aufnahme und der Verarbeitung von Sinnesreizen im Sinne einer Normalisierung der Reizempfindung
  • Behandlung von Störungen der Grob- und Feinmotorik
  • Verbesserung von  Gleichgewichtsempfindungen und der Gleichgewichtsreaktionen.
  • Verbesserung von neuropsychologischen Defiziten und Einschränkungen der geistigen Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Gedächtnis oder Lese-Sinn-Verständnis, das Erkennen von Gegenständen oder das Erfassen von Räumen, Zeit und Personen
  • Erlernen von Ersatzfunktionen
  • Training von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche, häusliche und berufliche Selbständigkeit
  • Beratung bezüglich geeigneter Hilfsmittel und Änderungen im häuslichen und beruflichen Umfeld, eventuell Anpassung von Hilfsmitteln
Behandlungsmaßnahmen:
  • Training der motorischen und sensorischen Fähigkeiten
  • Training der Selbständigkeit im Alltag
  • Versorgung mit Hilfsmitteln
  • Gleichgewichtstraining
  • Schwindeltraining
  • Training sozial-kommunikativer Fähigkeiten
  • Angehörigenberatung

 

Orthopädie, Traumatologie und Rheumatologie

Ergotherapeutisch werden behandelt: Menschen mit Störungen des Bewegungsapparates z.B. bei oder nach

  • traumatischen und degenerativen Störungen
  • Querschnittslähmungen
  • Dysmelien
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
Ziele der Ergotherapie sind:
  • Das Erreichen größtmöglicher Selbständigkeit im beruflichen, schulischen und häuslichen Alltag
  • Erweiterung des gesamten Bewegungsausmaßes aller Gelenke
  • Herstellung und Erprobung von Adaptationen, Hilfsmitteln und Schienen
  • Einüben schmerzarmer und kompensatorischer Bewegungsabläufe
  • Umtrainieren der Gebrauchshand
  • Wohnraumadaption
Behandlungsmaßnahmen:
  • Training der motorischen und sensorischen Fähigkeiten
  • Training der Selbständigkeit im Alltag
  • Versorgung mit Hilfsmitteln
  • Training sozial-kommunikativer Fähigkeiten
  • Angehörigenberatung

Geriatrie:

Zielgruppe: Ergotherapeutisch behandelt werden ältere Menschen mit akuten und chronischen Erkrankungen.

Ziele der Ergotherapie sind:
  • Förderung und Stabilisierung von vorhandenen und verloren gegangenen geistigen, sozialen und körperlichen Fähigkeiten
  • Vermeidung/Verminderung von Abhängigkeit und Isolation
  • Selbständigkeit im Alltag
  • Erweiterung und Erhaltung des Bewegungsausmaßes aller Gelenke
  • Verbesserung der Handlungs- und Bewegungsplanung und Handlungsdurchführung
  • Förderung der Wahrnehmung in allen Sinnesbereichen
  • Nutzung vorhandener Kompetenzen
  • Förderung und Stabilisierung von Gedächtnisleistungen, Aufmerksamkeit, Konzentration und Orientierung
  • Verbesserung und Erhaltung von individuell bestimmter Lebensqualität
  • Sturzprophylaxe
Behandlungsmaßnahmen:
  • Training der motorischen und sensorischen Fähigkeiten
  • Training der Selbständigkeit im Alltag
  • Versorgung mit Hilfsmitteln
  • Training sozial-kommunikativer Fähigkeiten

 

 

 

 

 

 

Psychiatrie

Zielgruppe: In diesem Bereich werden Menschen aller Altersstufen, die zum Beispiel unter Suchterkrankungen, psychotischem Erleben, neurotischen oder psychosomatischen Störungen leiden, behandelt, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen kreativen Potenziale (wieder-)zuentdecken und durch die Erkrankung verloren gegangene Fähigkeiten wiederzuerlangen.

 

Behandlungsziele::
  • Psychische Grundleistungsfunktionen wie Antrieb, Motivation, Belastbarkeit, Ausdauer, Flexibilität und Selbstständigkeit in der Tagesstrukturierung zu stärken
  • Körperwahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung verbessern
  • Situationsgerechtes Verhalten, sozioemotionale Kompetenzen und Interaktionsfähigkeit
  • Realitätsbezogenheit von Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Psychische Stabilität und Selbstvertrauen
  • Eigenständige Lebensführung und Grundarbeitsfähigkeit
  • Erwerb verlorengegangener oder nicht vorhandener Fähigkeiten
Behandlungsmaßnahmen:
  • Training von Fertigkeiten
  • Übungen aus dem lebenspraktischen und Freizeitbereich
  • Einsatz ausgewählter handwerklicher Techniken

Hier finden Sie Informationen zu weiteren Leistungen

 

Logopädie

LogopädInnen untersuchen und behandeln Menschen jeden Alters mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen, die organisch oder funktionell verursacht werden. (dbl)

Leistungen

Störungen der kindlichen Sprache

Die Behandlung von Kindern wird durchgeführt bei:

  • Aussprachestörungen
  • Sprachentwicklungsstörungen, -verzögerungen und -behinderungen. Die Sprachentwicklung findet verlangsamt, unvollständig oder eingeschränkt statt und betrifft den Lauterwerb, die Grammatik, den Wortschatz und die pragmatische Kommunikationsfähigkeit
  • Myofunktionellen Störungen: Ein Muskelungleichgewicht, das die Zungen-, Lippen- und Gesichtsmuskulatur betrifft und die motorische Koordinationsfähigkeit und die Wahrnehmung beeinträchtigt
  • Auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen: Die Verarbeitung des Gehörten ist beeinträchtigt, bei völlig intaktem Gehör
  • Störungen der Schriftsprache / Lese – Rechtschreibschwierigkeiten: Das Lesen und Schreiben kann nicht in der dafür vorgesehenen Zeit erlernt werden.
  • Mutismus: Kommunikationsstörung bei intakten Sprechorganen, die sich in Schweigen, teilweise nur bestimmten Personen gegenüber oder in bestimmten Situationen äußert
Behandlungsziele:
  • Bestmögliche Förderung der Kommunikationsfähigkeit
  • Förderung der sprachlichen Entwicklung und sprachlichen Kompetenzen des Kindes
  • Aufholen und Einhalten der sprachlichen Entwicklungsprozesse
  • Ausführliche  Elternberatung zur Unterstützung des Kindes  im häuslichen Umfeld
Behandlungsmaßnahmen:
  • Artikulationstherapie n. van Riper/ n. Weiser
  • Wortschatzarbeit in semantischen Feldern
  • Dysgrammatismustherapie n. Motsch
  • Neurofunktionstherapie n. Padovan: Körper- und Mundprogramm
  • Myofunktionelle Therapie n. Garliner/ n. Kittel
  • und viele weitere

 

Störungen des Redeflusses

Kinder, Jugendliche und Erwachsene können davon betroffen sein. Es wird unterschieden in:

  • Stottern: Einschränkungen des Sprechflusses durch unwillkürlich auftretende Wiederholungen von Lauten und Silben, Dehnungen von Lauten, sowie Unterbrechungen
  • Poltern: Eine zu schnelle oder unangepasste Sprechgeschwindigkeit, bei der es zum Beispiel zu Veränderungen von Sprachlauten und deren Auslassung kommen kann
Behandlungsziele sind unter anderem:
  • Abbau von Sprechhemmungen, sowie die  Förderung der Alltagskommunikation
  • Training der sprachlichen Eigenwahrnehmung
  • Verbesserung und Stabilisierung der sprechmotorischen Fähigkeiten
  • Eingehende Beratung zum Umgang mit der Störung
Behandlungsmaßnahmen:
  • Erlernen von Sprechtechniken und Atemtechniken
  • Erarbeitung von Selbsthilfestrategien
  • In Vivo Training mit der Therapeutin
  • Situations- und Kommunikationstraining

 

 

 

Neurologisch bedingte Störungen

Meist werden Erwachsene mit neurologischen Störungen logopädisch behandelt, bei:

  • Aphasie: Eine  Sprachstörung, die häufig  nach einem Schlaganfall oder einer Hirnblutung auftritt. Hier werden oft falsche Wörter oder Laute verwendet. Auch das Sprachverständnis kann eingeschränkt sein.
  • Sprechapraxie: Steuerung und Ausführung der Sprechbewegungen/ der Stimmgebung sind eingeschränkt
  • Dysarthrie/ Dysartrophonie: Eine  Sprechstörung nach verschiedenen neurologischen Erkrankungen, Störung der für das Sprechen zuständigen Bewegungsabläufe
  • Dysphagie (Schluckstörung): Ein gestörter Ablauf des Schluckaktes, durch unterschiedliche Erkrankungen, z.B. auch nach Schlaganfall, hervorgerufen
Behandlungsziele sind unter anderem:
  • Eine verbale oder nonverbale Möglichkeit zur Kommunikation schaffen
  • Die vorhandenen sprachlichen Ressourcen nutzen, aktivieren und reorganisieren
  • Im Bereich der Schluckstörungen: zur Verbesserung der Lebensqualität  eine orale Ernährung zu ermöglichen
  • Verbesserung der stimmlichen Fähigkeiten
Behandlungsmaßnahmen:
  • Training des Sprachverständnisses, sowie der Sprachproduktion
  • Wiedererarbeitung der schriftsprachlichen Kompetenzen und des Lesesinnverständnisses
  • Anbahnung eines ungefährlichen Ess- und Schluckverhaltens
  • Beratung von Patienten und Angehörigen

 

 

 

 

Störungen der Stimme

Betroffen sind sowohl Kinder, als auch Jugendliche und Erwachsene.

Funktionelle Stimmstörung: Veränderungen des Stimmklangs durch unausgeglichene Spannungsverhältnisse der Kehlkopf-  oder gesamtkörperlichen Muskulatur.
Organische Stimmstörung: Veränderung des Stimmklangs durch organische Ursachen, z. B. nach Operation
Psychogene Stimmstörung: Veränderung der Stimme durch anhaltende psychische Belastung
Rhinophonie: Störung des Stimmklangs durch zu geringe oder übermäßige Nutzung der Nase beim Sprechen.

Behandlungsziele::
  • Wiederherstellung und Erhaltung der optimalen stimmlichen Leistungsfähigkeit
  • Physiologische Stimmgebung im Einklang mit der gesamtkörperlichen Konstitution
  • Kindliche Stimmstörungen: Aufbau und Erhaltung der kindlichen Stimmleistung und Beratung der Eltern hinsichtlich des Stimmgebrauches ihres Kindes
Behandlungsmaßnahmen:

Individuelle abgestimmte Behandlungen mit

  • Abbau von stimmschädigenden Gewohnheiten
  • Erarbeitung der physiologischen Haltung im Sitzen und Stehen
  • Training der Bauch- und Flankenatmung
  • Schallwellenmassage mit dem NOVAFON-Gerät
  • Atem-, Sprech- und Stimmtherapie n. Schlaffhorst-Andersen
  • Atem- und Stimmtherapie n. Coblenzer
  • Manuelle Stimmtherapie n. Münch
  • Atem- und Stimmtechniken n. Alavi-Kia
  • u.a.

 

Hier finden Sie Informationen zu Lautes Sprechen und Große Bewegung (LSVT)

Hier finden Sie Informationen zu KonLab (Konstanzer Labor)

Hier finden Sie Informationen zu weiteren Leistungen

 


Weitere Leistungen

Hier finden Sie viele weitere Informationen zu unseren Leistungen wie dem Marburger Konzentrationstraining, dem professionellen Stimmtraining oder der Sprachförderung für Kinder.

Marburger Konzentrationstraining

Eine Kurzintervention für Kinder mit Konzentrations- & Schulproblemen

Das Marburger Konzentrationstraining ist ein von Schulpsychologe Dieter Krowatschek entwickeltes Gruppenprogramm, das Kindern zum einen die Methode der verbalen Selbstinstruktion und zum anderen grundlegende Arbeitstechniken für den Schul- und Hausaufgabenalltag vermittelt.

 

 

… dann kann es vielleicht vom Marburger Konzentrationstraining besonders profitieren.

Das Programm besteht aus:
– den Trainingsstunden MArburger Konzentrationstraining mit den Kindern (8x 90 Minuten)
– der begleitenden Elternarbeit (2x 90 Minuten)

Noch mehr Informationen zum MArburger Konzentrationstraining: www.marburgerkonzentrationstraining.de
*Die Kurse richten sich an Selbstzahler oder an Klienten mit ärztlicher Verordnung. Preis für Selbstzahler 180€

Weitere Informationen
Inhalte und Methoden des Trainingsprogramms Bestandteile des Trainings sind neben dem planvollen und systematischen Lösen von Aufgaben ebenfalls Entspannungstechniken sowie Übungen zur Schulung der Sinneswahrnehmung. In wenigen Schritten lernen die Kinder über das sogenannte „Laute Denken“ das „Innere Sprechen“. Dies ermöglicht eine Veränderung von impulsivem, überstürztem Handeln hin zu einem reflexiven Arbeitsstil.

Ziele des Marburger Konzentrationstrainings
  • Verbesserung von Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Förderung der Selbständigkeit im Umgang mit Aufgaben
  • Erlernen eines vernünftigen Umganges mit Fehlern
  • Verbesserung des Selbstvertrauens
  • Förderung der Interaktion in der Gruppe
  • Erlernen von Regeln


Professionelles Stimmtraining

Sie möchten Ihre stimmliche Ausdruckskraft, Ihre Aussprache und/oder Ihre Atemtechnik  verbessern?

 

 

 

*Die Kurse richten sich an Selbstzahler. 3 Einzelstunden á 45 Minuten = 150,-€, ab der 4. Einzelstunde je 45,-€, ab der 8. Einzelstunde je 40,-€. Weitere Angebote,z.B. für angehende Schauspieler, Sänger, Lehrer: Computergestützte Singstimmfeldmessung

Inhalte:

Sprachförderung (Kinder)

 

 

 

 

 

Die spezifischen Förderbereiche sind:

Hören und Hörwahrnehmung

Kinder müssen im Alltag permanent eine Vielfalt von Höreindrücken aufnehmen und verarbeiten. Neben der Sprache gibt es im Kindergarten oft einen hohen Geräuschpegel, so dass der akustische Kanal häufig überlastet ist. Erfahrungen von Stille und Ruhe sind deshalb gerade auch für die Hörwahrnehmung von großer Bedeutung. Um Sprache aufnehmen zu können, sollte das bewusste Hinhören z.B. bei Geräuschen und beim Sprechen ( oder Zuhören ) geübt werden. Dadurch wird die auditive Wahrnehmung geschult, die eine wichtige Voraussetzungen für den Spracherwerb ist. Die auditive Wahrnehmung spielt auch bei der phonologischen Bewusstheit eine wesentliche Rolle.

Spielideen:

Geräuschmemory: In leeren Dosen oder alltäglichen Behältern werden jeweils zwei gleiche Gegenstände versteckt. Die Dosen werden geschüttelt und das Kind muss zwei gleiche Dosen finden.

Tickenden Wecker verstecken: Eine tickende Eieruhr oder ein Wecker wird im Raum versteckt und das Kind muss die Uhr durch genaues Hinhören finden.

Alltagsgeräusche wahrnehmen: Die Kinder sollen auf Geräusche im Raum oder draußen horchen und raten, um was es sich dabei handelt.

Flüsterrätsel: Ein Kind verlässt den Raum, der Rest der Gruppe einigt sich auf ein Wort ( am besten mehrsilbig ), das sie durcheinander flüstern, während das Kind den Raum betritt und das Wort raten muss.

Stille Post: Die Kinder sitzen im Kreis. Ein Kind flüstert seinem Nachbarn einen Satz ins Ohr. Dieser wird reihum weitergeflüstert, bis er wieder bei dem Kind ankommt, das den neuen Satz nun laut wiederholt.

 

Sprache und Bewegung
Beim Spracherwerb spielt auch die Bewegung neben der Wahrnehmung eine wichtige Rolle. Durch Bewegungsangebote und Spiele lernt das Kind, sich körpersprachlich auszudrücken. Es sammelt Erfahrungen in Grob- und Feinmotorik, Mimik und Gestik. Bewegungsangebote werden oft gemeinsam in der Gruppe durchgeführt, so dass die Kinder Vertrauen und Sicherheit entwickeln können, besonders dann, wenn sie sich auf der sprachlichen Ebene noch nicht richtig ausdrücken können ( z.B. gerade auch zweijährige Kinder ). Gemeinsame Aktivitäten erleichtern die Kontaktaufnahme und provozieren sprachliche Äußerungen und Ausrufe.

Spielideen:

Sich wie Tiere bewegen: schnell, langsam, schleichend etc.
Feuer, Erde, Wasser, Luft:  Sie trommeln einen Rhythmus auf der Trommel, plötzlich hören Sie auf und rufen z.B. „Feuer“. Daraufhin müssen alle Kinder in die Ecke laufen.

Rhythmus und Musik

Rhythmus und Musik helfen dem Kind, ein Sprachgefühl zu entwickeln. Sie unterstützen die auditive Wahrnehmung, Prosodie, Sprachverständnis, Sprachproduktion und das Erlernen der Grammatik.  Durch Musik und Bewegung wird das Kind unbewusst mit Sprache vertraut gemacht. Sprache kann durch Singen und Bewegung erlebt, angebahnt, geübt und bewusst gemacht werden. Lieder und Singen lösen positive Emotionen aus, was wieder motivierend für den Spracherwerb ist. Grundelemente der Musik bzw. der Lieder finden sich auch in der Sprache wieder.

Spielideen:

Lieder und Bewegungslieder
Fingerspiele
Klatschspiele
Reime
Instrumente ( bauen und benutzen )

Wortschatz

Der Wortschatz wird formal in einen aktiven und passiven Wortschatz eingeteilt. Der passive Wortschatz ( Verstehenswortschatz ) umfasst die Wörter und Sätze, die ein Kind versteht, aber noch nicht selbst gebraucht. Der aktive Wortschatz ( Gebrauchswortschatz ) besteht aus den Wörtern, die das Kind konkret verwendet, wenn es sich sprachlich äußert. Der passive Wortschatz ist in der Regel größer als der aktive.
Kinder erlernen in ihrer Sprachentwicklung zunächst Nomen ( Namenwörter ). Später kommen Verben (Tunwörter) und Adjektive ( Wiewörter ) dazu. Je nach Entwicklungsstand des Kindes sollten deshalb zunächst Nomen, später Verben und Adjektive angeboten werden.
Wortschatzförderung kann themenbezogen in den Kindergartenalltag eingebunden werden. Mögliche Themen sind z.B. „Das bin ich“ ( z.B. die eigene Person, Körperteile ), Familie, Wohnung, Essen und Trinken, Jahreszeiten und Zeiten, Freunde und Spiele, Kindergarten, Zahlen und Farben, Tiere.
Am besten werden Wörter erlernt, wenn sie mit möglichst vielen Sinnen erfahren werden, in konkreten Handlungen gebraucht, erlebt und häufig wiederholt werden.

Spielideen:

Kim- Spiele
Bilderbuchbetrachtung ( vgl. auch Literacy )
Fingerspiele
Basteln
Alle Situationen des täglichen Lebens

Phonologischen Bewusstheit

Mit der phonologischen Bewusstheit erwerben die Kinder die Fähigkeit, Inhalt und Form von Wörtern und Sprache zu trennen. Der Schwerpunkt verlagert sich auf die formalen Eigenschaften von Sprache. Kinder erkennen Reime, können Wörter in Silben zerlegen und Anfangs- und Endlaute erkennen. Die phonologische Bewusstheit spielt beim Lese- und Schriftspracherwerb eine wichtige Rolle. Reime und Lieder begleiten die Kinder während der gesamten Sprachförderung. Das Erkennen von Anfangs- und Endlauten sollte erst im letzten Kindergartenjahr geübt werden.

Spielideen:

Reime und Klatschspiele
Hören und Hörwahrnehmung
Würzburger Trainingsprogramm ( Küspert )

Literacy

Literacy bedeutet übersetzt „Lese- und Schreibkompetenz“, die jedoch im weiteren Sinn zu verstehen ist. Sie umfasst den Umgang mit und das Interesse an Büchern, am Vorlesen, am selbst Erzählen und am Umgang mit Wörtern und Symbolen. Wenn Kinder im frühen Kindesalter positive Erfahrungen mit Büchern und Vorlesen gesammelt haben, werden sie sich auch später für Bücher und das Lesen interessieren.
Das Interesse an Buchstaben und Formen sollte frühzeitig unterstützt werden, da es den Lese- und Schreibprozess unterstützt. Es soll ein spielerischer Umgang mit Buchstaben entstehen, der nicht mit dem eigentlichen Lesen und Schreiben gleichzusetzen ist.

Auf zwei wichtige Aspekte der Literacy soll nun näher eingegangen werden: die Bilderbuchbetrachtung und das Geschichten-Erzählen.

Bilderbuchbetrachtung
Bilderbuchbetrachtungen regen die Phantasie und die Abstraktionsfähigkeit ( das Denken ) an. Es gibt drei Möglichkeiten, ein Buch zu betrachten: durch Vorlesen, Erzählen oder das Gespräch.
Wenn dem Kind ein Bilderbuch vorgelesen wird, muss es sehr konzentriert zuhören können, um den Inhalt zu verstehen. Wenn Sie vorlesen, ist es wichtig, auf ausreichende Pausen gute Betonung ( z.B. Spannung, Angst, Furcht oder Freude zum Ausdruck bringen ), Variationen in Lautstärke und Tempo zu achten. Dadurch wird das Zuhören spannend und das Kind kann dem Inhalt gut folgen.

Beim Erzählen sollten sie den Text / den Inhalt dem Sprachniveau des Kindes anpassen. Dieses ist eine gute Hilfe für Kinder, die sich noch nicht lange konzentrieren können.
Beim dialogorientierten Betrachten wird das Kind mit in das Erzählen einbezogen. Sie können das Kind durch kurze Impulse zum Erzählen auffordern ( „Oh, guck mal!“ oder „Oh je!“ ).
Aber auch mimisch-gestische Impulse wie z.B Erstaunen regen zum Erzählen an. Offenen Fragen eignen sich auch als Aufforderung zum Erzählen. Das Abfragen des Kindes ( „Was ist das?“ ) sollte vermieden werden.

Geschichten erzählen
Geschichten fordern im Gegensatz zu Bilderbüchern eine Ablösung vom konkreten Zusammenhang. Sie erfordern und fördern die Abstraktionsfähigkeit des Kindes. Sie als Sprecherin sind Vorbild im freien Erzählen. Wenn Sie die Geschichten erzählen oder über Erlebnisse berichten, zeigen Sie den Kindern, wie man Erinnerungen und Gefühle sprachlich ausdrücken kann.
Der Gebrauch von Zeiten, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wird beim Geschichten Erzählen besonders gefördert.

Die Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, braucht Zeit und Raum, um Gedanken in Ruhe zu sortieren und in Sätze zu fassen. Dadurch lernt das Kind auch, innerhalb einer Geschichte einen Handlungsablauf zu erkennen.

Wenn Sie für sehr junge Kinder Geschichten erzählen, ist es sehr wichtig, dass Sie Ihre kleinen Zuhörer gut beobachten. Nur so können Sie feststellen, ob sie Ihnen noch folgen. Lassen Sie sich noch mehr Zeit beim Vorlesen oder Erzählen als bei den Großen, denn die Kinder brauchen diese Zeit, um das Gehörte zu verarbeiten. Erzählen Sie ruhig und mit ausgeprägter Sprechmelodie und erzählen Sie mit Händen und Füßen, so können Sie die Aufmerksamkeit Ihrer kleinen Zuhörer länger fesseln und erleichtern ihnen das Verstehen.

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt

Für alle weiteren Fragen oder Terminabsprachen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Regio-Bahn: bis zur Haltestelle „Kaarst-Mitte / Holzbüttgen“ von dort ca 10 Minuten Fußweg
Buslinien 860 und 851 bis zur Haltestelle „Kaarster Rathaus“
Buslinien 852 und 861 bis zur Haltestelle „Maubisstraße“

Anfahrt mit dem PKW
Das Parken auf dem Parkdeck ist 2 Stunden kostenlos.
Der Eingang ist vom Parkdeck aus zu erreichen. Unsere Praxis befindet sich in der
1. Etage – Aufzug ist vorhanden.

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Praxiszeiten:

Montag bis Freitag 8.00 – 18.00 Uhr
Samstag: nach Vereinbarung

Außerhalb unserer Sprechzeiten können Sie uns gerne eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen oder eine E-Mail schicken. Unser Empfang ist Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8.30 bis 12.30 besetzt.

Anrufe werden während der Öffnungszeiten direkt angenommen oder auf den Anrufbeantworter umgeleitet – wir rufen Sie gerne zurück. Termine sind bitte nur nach Vereinbarung wahrzunehmen.

Kontakt Informationen

Praxis für Logopädie & Ergotherapie Waldschmidt UG
Gisela Waldschmidt
Am Neumarkt 3
41564 Kaarst

Telefon: +49 2131 767900
Telefax: +49 2131 7679021